Burg Landshut, Bernkastel-Kues

Touristische Inwertsetzung

Burg Landshut, Bernkastel-Kues

Touristische Inwertsetzung

AUFTRAGGEBER Stadt Bernkastel-Kues
BAUZEIT 2014 – 2015
FOTOS Axel Hausberg

Die konzeptionellen Überlegungen zur touristischen Inwertsetzung der Burgruine Landshut begannen bereits im Jahr 2009 mit einem ersten Masterplan. Die daraus resultierende Zielsetzung war zunächst auf die Sanierung und langfristige Erhaltung der zahlreichen Mauerfragmente angelegt.

 

Im Zuge dieser Sanierungsarbeiten an den Zwingermauern wurde mit dem spektakulären Fund römischer Mauerreste, dem sogenannten Princastellum, im Mai des Jahres 2012 Geschichte geschrieben. Nach jahrelang andauernden und umfassenden Grabungsarbeiten konnten die Sanierungsarbeiten Ende des Jahres 2014 fortgesetzt werden. Im Außenbereich wurde eine neue Zufahrt geschaffen, von welcher aus der neue Rundweg zur Erkundung der römischen Funde, ausgestattet mit einem modernen und multimedialen Informationssystem, begangen werden kann. Zusätzlich ist eine Aufzugsanlage installiert worden, welche einen barrierefreien Zugang zur Gastronomie und zum Burginnenhof ermöglicht. Die in die Jahre gekommenen Räumlichkeiten im Innenbereich der Burgruine sind umfangreich saniert und um konzeptionell dringend benötigte Flächen wie einen Burgshop erweitert worden.

 

Herzstück ist der neue Gastraum mit großflächiger Glasfassade und einem phänomenalen Weitblick ins Moseltal sowie auf die Stadt Bernkastel-Kues. Die unmittelbar darüber liegende Terrasse bietet eine nicht weniger spektakuläre Aussicht an sonnigen Tagen. Der ebenfalls neu gestaltete Innenhof verschafft Platz für zusätzliche Sitzmöglichkeiten und Raum für Veranstaltungen aller Art. Neben den barrierefrei erreichbaren Toilettenanlagen ist auch der imposante Bergfried durch eine neue Treppenanlage von dort aus zugänglich. Die ebenfalls an diesem Platz befindliche Aussichtsplattform bietet noch einmal neue Perspektiven auf die Burganalage und die angrenzende Mosellandschaft.